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Dienstag, 10. Mai 2011

Der New Yorker

From New York. Rich. One of a kind. Tasteful. Smooth. Easy. Simply the best. 

So sollte er sein!

Also machte ich mich auf den Weg nach ihm, dem Richtigen. Die Suche war gar nicht so leicht, fast wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Somit musste ich eben ein paar von ihnen ausprobieren. Bis der für mich "Vollendete" seinen Weg zu mir fand. Heute.

Ist er jetzt ein New Yorker? Oder gar ein Zürcher? Sagen wir einfach er ist "Der von der Zuckerperle". Der, der mir gefällt. Der, den ich mir nach meinem Gusto gebacken habe. Ein Genuss mal sechs.

Sugar Pearl's Cheesecake



Copyright dieZuckerperle


Boden 

  • 100 g    Cornflakes
  • 50 g     zerlassene, leicht gebräunte Butter
  • 1 EL     gemahlene Mandeln
  • 1 TL     Zucker

Füllung

  • 1        Ei (Größe M oder +53g)
  • 4 EL     Puderzucker
  • 1 EL     Maisstärke (z. B. Maizena)
  • 200 g    Philadelphia Balance
  • 125 g    Mascarpone
  • 1/2      Zitrone (Schale und Saft)
  • 1/2      Orange (Schale)
  • 1        Messerspitze frische Vanille


Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Für den Boden die Cornflakes fein mahlen, mit der Butter, den Mandeln und dem Zucker mischen.

Eine Muffinsform (sechs Mulden) mit Butter einpinseln. Die Cornflakesbrösel einfüllen und fest in die Mulden streichen.

Das Ei mit dem Puderzucker so lange mit dem Schaumschläger der Küchenmaschine rühren, bis eine hellgelbe, crèmige Masse entstanden ist. Dann die Maisstärke einarbeiten, im Anschluss alle restlichen Zutaten. Auf den Cornflakesböden verteilen (die Mulden sind dann randvoll gefüllt).

Die Form in den Ofen auf die mittlere Schiene schieben, die Cheesecakes bei 160 Grad (Ober-Unter-Hitze) eine halbe Stunde lang backen.

Aus dem Ofen nehmen, dann die Küchlein für mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen. Vorsichtig mit dem Messer rundum den Rand ablösen, auf ein Kuchengitter stürzen. Dabei bleiben eventuell ein paar Cornflakesbrösel in den Förmchen (die man dann einfach auslöffelt).

Zimmerwarm und aus aktuellem Anlass mit Erdbeercoulis, oder als besondere Variante mit Lemon Curd und einem Klacks Crème Fraiche servieren.


Copyright dieZuckerperle


Besonders perfekt ist er für mich, weil er ein paar Fältchen, Ecken und Kanten hat. Trotzdem ist er unkompliziert. Vernaschbar in Häppchen. Vielseitig einsetzbar.

Übrigens habe ich heute Abend den Hauptgang ausgelassen und bin sofort zum Dessert übergegangen.

Herzlicher Gruß!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Un Gelato Al Limon

Sehr frische und mediterrane Gedanken kommen mir in den Sinn wenn ich an die Zitrone denke. Sie erinnert mich jetzt, genau in diesem Moment, besonders an die wunderschöne dalmatinische Insel Hvar, die ich per Boot so unzählig oft besucht habe. Spaziergänge durch die engen steingepflasterten Gassen, vorbei an alten dalmatinischen Steinhäuschen, Sicht auf die klare tiefblaue Adria, salziger Meeresduft in der Nase, Vögel zwitschern, Stimmen vom Markt, und mittendrin immer wieder wildwachsende Bäumchen mit den knallgelben Früchtchen.

"Un Gelato Al Limon": Sobald wir vor einer Eisdiele stehen, ist es zu neunundneunzig Prozent die erste Wahl meines Liebsten. Und wir summen automatisch den Song von Paolo Conte.

Zitronen, grundsätzlich nur aus biologischem Anbau, gehören obligatorisch auf meine Einkaufsliste. Ein Streifen Zitronenschale erfrischt das Glas Wasser, macht die Coke spritziger, gibt dem Ossobuco den besonderen Pfiff. Die Einsatzliste kann definitiv sehr lang werden.

Im meinem Zuckerperlen-Sortiment haben folgende Köstlichkeiten regelrechte Fangemeinden:

Die Kuchenperle "Zitrone" der Baby Gugl "Zitrone & Mohn" und das extrem fruchtig frische Lemon Curd.

Bei Sommerparties kredenzen wir sehr gerne folgende Konkurrenz zur Schoggimousse:

Zitronen-Joghurt-Mousse mit Erdbeeren
4-6 Portionen

Copyright by "diezuckerperle"

  • 250 g      Vollrahm 
  • 250 g      Cremiger Joghurt
  • 100 g      Puderzucker
  • 2,5 Blatt  Gelatine
  • ½          Bio Zitrone, Saft und Schale
  • ½          Bio Orange, Saft
  • 250 g      Erdbeeren

Die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. Den Joghurt mit dem Puderzucker und der Zitronenschale gut verrühren. Den Zitronen- und Orangensaft erwärmen, die Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken, im Saft auflösen und die Flüssigkeit mit dem Joghurtgemisch vermengen. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, solange, bis die Masse leicht zu gelieren beginnt. Den Rahm sehr steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Mousse für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Passend dazu serviert man aus aktuellem Anlass frische Erdbeeren oder pürriert sie mit ein bisschen Zitronensaft und einem Hauch Puderzucker zu einer frischen Sauce (Reste hiervon kann man mit Champagner zum Super-Sommer-Aperitif aufgießen).

Das Rezept für's "Gelato Al Limon" gibt's für Eismaschinenbesitzer sehr gerne auf Anfrage, weitere Rezepte passend zur Zitrone folgen.

Herzliche Grüße!




Dienstag, 3. Mai 2011

Pink

Die Farbe ist bei der Mode und im Kinderzimmer unserer Tochter nicht mehr aufzuhalten. Vom niedlichem Rosa bis hin zum kräftigen Pink - die Farbschattierungen sind erfreulicherweise sehr vielseitig. Auch beim Pink Ribbon Charity Walk, den ich mit meinen Zürcher "Fründinen" im letzten Jahr in rosa Shirts mehr oder weniger sportlich absolvierte, steht die Farbe symbolisch für die Solidarisierung mit Frauen die von Brustkrebs betroffen sind. Alles in Allem eine positive und schöne Farbe, die auch in unserer Küche als frische, peppige Couleur für Kuchen und Gerichte nicht mehr wegzudenken ist. Und zwar nicht nur durch Himbeeren und Kirschsaft.

Angefangen hat die pinke Phase in unserer Küche mit einem köstlichen Risotto in diesem Farbton, das wir vor einigen Jahren bei einer Party in München kennen lernten. Dazu wurde enthäutetes, in Olivenöl knusprig angebratenes Fischfilet serviert - köstlich für den Gaumen und zugleich ein Augenschmaus. Der Clou des pinken Risottos war ganz einfach: mit den Würfelchen und dem Sud von der Roten Bete (Randen) entstand die superfrische Farbe und ein wunderbarer leicht säuerlicher (ein wenig erdiger) Geschmack. Seither kommt dieses Gericht regelmäßig auf unseren Tisch, natürlich auch, weil Rote Bete ein besonders gesundes Gemüse ist.

Die Liste unserer pink kolorierten Speisen wird immer länger: Hausgemachte Gnocchi in Pink, Ravioli in Pink, helle Süppchen mit pinken Würfelchen oder pinkem Schaum ... Grund genug also ein hübsches und zugleich frisches Rezept zu posten, das leicht zuzubereiten ist und auf der nächsten Sommer-Grillparty nicht fehlen darf. Die Rote Bete (Randen) bekommt man häufig in Supermärkten als Bioware bereits gewürfelt und verpackt im Kühlregal - ansonsten auch im Glas (meist in Scheiben).

Pink Tabouleh
4 Personen (als Vorspeise)

Copyright by "diezuckerperle"

  • 250 g    Couscous
  • 340 ml   heiße kräftige Gemüsebouillon
  • 100 ml   mildes Olivenöl
  • 1 1/2    Zitronen
  • 4 EL     frisch gehackte Pfefferminze
  • 4 EL     frisch gehackter Schnittlauch
  • 1/2      Salatgurke
  • 50 g     Schafskäse (Feta), zerbröckelt
  • 100 g    Bio Rote Bete Würfelchen, im Sud

Den Couscous in einer größeren Schüssel mit der heißen Gemüseboullion (ich nehme Instantbrühe) übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Während dieser Zeit von einer halben Zitrone die Schale fein reiben, den Saft auspressen, die Salatgurke fein würfeln, die Kräuter hacken. Sobald der Couscous die ganze Flüssigkeit aufgesaugt hat, alle weiteren Zutaten hinzufügen und in der Schüssel gut durchrühren. Nach Wunsch mit Salz abschmecken. Kühl stellen.

Je mehr Rote Bete dazukommt, desto kräftiger wird der Farbton. Das Pink Taouleh wird mit einer ganzen Salatgurke frischer, wer's gerne mag kann noch mehr Schafskäse nehmen. Schließlich findet dann wohl jeder seine eigene Variante.

Ach ja, "PINK" zählt zu meinen Lieblings-Punk-Rock-Röhren, ihre Songs stimmen mich persönlich immer extrem fröhlich - die im Herbst veröffentlichte CD "Greatest Hits ... So Far !!!" bringt Farbe in den Alltag.

Herzliche Grüße!